Dienstag, 23. September 2014

Praktikum

Zum praktikum brauch ich ca. 15 minuten mit dem bus und da, auch schon n muss ich nochMund..n minuten durch ein wohnviertel laufen. Der Kindergarten gleicht nach deutschem Verständnis eher einer Schule. Nach der ersten Woche bin ich in eine andere Klasse gewechselt, weil es bei den dreijährigen das absolute Chaos war - die Lehrerin war 50% der Zeit nicht im Klassenzimmer und die Schüler haben gemacht was sie wollten. Jetzt bin ich bei den zweijährigen - dort ist es verhältnismäßig viel besser. Die Lehrerin ist noch jünger und macht sinnvolle Sachen mit den Kindern. Dennoch gehört es zur Tagesordnung, dass sich die Kinder schlagen und in die backen zwicken, während dem essen einschlafen oder sobald sie eine Gelegenheit dazu haben, auf die tische steigen oder aus dem Klassenzimmer rennen...
Ich bin jeden Tag nur drei Stunden da, da es morgens während dem Frühstück nicht viel zu tun gibt und nach dem mittagessen machen sie mittagsschlaf, wobei ich auch keine grosse Hilfe bin. Von dem her ist es gut zum aushalten ;-)
Was allerdings sehr positiv ist (im Gegensatz zu meinen Erfahrungen aus den USA): alle Kinder bekommen sehr gesundes essen von zu Hause mit: jeden Tag gibt es Obst!
Hier ein paar Eindrücke...

Schlafenszeit...
Spielen in der pause
Der arme Jefferson schläft jeden Tag über seinem essen ein, auch schon mal mit vollem mund..
Üben fürs schulfest: getanzt wird zu traditioneller quechua-musik

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